Fördern und Fordern im Nachmittagsbereich

Im Nachmittagsbereich ist ein vielfältiges Förderangebot angesiedelt. In Lernbegleitkursen können die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I daran arbeiten, Lernschwierigkeiten zu überwinden und Defizite aufzuarbeiten.

Unterstützt werden sie dabei je nach Kurs nach Schülern und Schülerinnen unserer Schule, von Studierenden der Universität Duisburg-Essen und von Lehrkräften des Burggymnasiums.

Erfahrungsbericht einer Tutorin

Das Tutorensystem am Burggymnasium: Der Erfahrungsbericht einer Tutorin Vor einigen Monaten haben Frau Edel Farinha und Herr Brech einigen Schülerinnen und Schülern der 9ten Klassen von der Idee erzählt, ein Tutorensystem einzurichten: Schülerinnen und Schüler aus höheren Klassen, in dem Fall 9. Klässler, können im Rahmen eines Tutorensystems schwächere Schüler der 5ten Klassen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathe unterstützen. Die Idee fand Anklang und etwa zwei Wochen später haben sich ca. 20 interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Jgst. 9 zu einer Tutorenschulung mit Frau Edel Farinha und Herrn Brech getroffen. In dieser Schulung wurden zunächst ganz allgemeine Aspekte geklärt. So wurde festgelegt, dass die Nachhilfestunde einmal wöchentlich für eine Zeitstunde im Schulgebäude statt findet und dass die Förderschüler einen Euro pro Förderstunde entrichten. Außerdem bekommen die Tutoren auf dem Zeugnis einen Vermerk und ein Zertifikat, dass sie ausgebildete Tutoren sind. Außerdem haben die angehenden Tutoren mehrere allgemeine Methoden zur Gestaltung von Nachhilfeunterricht kennen gelernt, damit sowohl die Förderschüler als auch die Tutoren etwas von dem Unterricht haben. Am Ende der ersten Schulung wurden die künftigen Tutoren dann in die verschiedenen Bereiche Deutsch, Englisch und Mathe aufgeteilt. Für die verschiedenen Bereiche wurden verschiedene Lehrer benannt, die die Tutoren in ihrer Arbeit unterstützen: für Deutsch Frau Kaya, für English Frau Edel Farinha und für Mathe Herr Brech. Die eingeteilten Fachgruppen haben sich dann mit dem verantwortlichen Lehrer abgesprochen und einen Termin für ihre „spezifische“ Schulung festgelegt. Diese „spezifischen“ Schulungen waren dann auf die verschiedenen Fächer spezialisiert. Ich zum Beispiel war in der Tutorenschulung für Englisch. Dort haben wir dann spezielle Spiele ausprobiert, mit denen man z. B. Vokabeln erarbeiten kann. Insgesamt haben wir in dieser Schulung Möglichkeiten kennen gelernt, anderen die englische Sprache näher zu bringen. Nach dieser zweiten Tutorenschulung konnten wir Schüler uns ausgebildete Tutoren nennen. Von unserem verantwortlichen Lehrer wurden uns mehrere Schüler zugeteilt, die an diesem Nachhilfeunterricht Interesse hatten. Ort und Zeit konnten die Tutoren und die Schüler anschließend alleine ausmachen. Die Tutoren konnten sich aussuchen, ob sie gerne alleine eine Gruppe von Schülern unterrichten würden oder gerne mit einem anderen Tutor gemeinsam. Ich mache diesen Nachhilfeunterricht mit einem Klassenkameraden zusammen, und wir haben zwei Nachhilfeschüler. Wir treffen uns immer mittwochs in der 7. Stunde. Durch gute Ergebnisse in den Klassenarbeiten konnten wir auch schon große Erfolge bei unseren Förderschülern feststellen. Meiner Meinung nach ist diese Art von Förderung/Nachhilfe sehr effektiv. Und es macht Spaß! Julia E., 9p (Juni 2008)

Weitere Informationen

  • F1
  • F2

Die verschiedenen Angebote im Überblick

  • Im Tutorensystem für die Jahrgangsstufe 5 und 6 helfen ältere Schüler den jüngeren.
  • Bei den Lernbegleitkursen für die Jahrgangsstufen 7 und 8 werden die geförderten Schüler durch Studierende der Universität Duisburg-Essen unterstützt und angeleitet.
  • Die Intensivkursen für die Jahrgangsstufen 9 und 10 werden von Lehrkräften des Burggymnasiums geleitet.