Caoyang No. 2 High School in Shanghai/ China

Am 4.7.2014 schloss das Burggymnasium mit Shanghai Caoyang No. 2 High School offiziell eine Partnerschaft ab. Die Schulleiter beider Schulen unterzeichneten das Memorandum in Shanghai, während 40 Schüler des Burggymnasiums die Partnerschule besuchten.

In Rahmen der Zusammenarbeit werden in Zukunft sowohl ein Schüleraustausch als auch ein Lehreraustausch stattfinden. In den Osterferien und Herbstferien können unsere Schüler bzw. Lehrer die Partnerschule für 10 bis 14 Tage besuchen. Die Ef-Schüler können auch ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr die Jahrgangsstufe 10 in Shanghai besuchen.

Caoyang No. 2 High School ist eines der 10 besten Gymnasien in Shanghai. Die Schule wurde 1954 gegründet und hat zur Zeit ca. 1.500 Oberstufen-Schüler und 170 Lehrer. Als "Experimental School" bietet die Schule neben Englisch auch Deutsch und Italienisch als Fremdsprachen an, was in China sehr selten ist.

Y. Zhang

Instituto Arnau Cadell in Barcelona/ Spanien

Unsere Partnerschaft mit der Schule in Barcelona besteht seit dem Schuljahr 2014/15. Bisher hat es zwei Besuche gegeben (ein Besuch pro Schuljahr). In dieser Partnerschaft geht es vor allem um die Erweiterung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenz für unsere Spanischschüler. Eine Vertiefung der Zusammenarbeit ist geplant, so dass zwei Besuche pro Schuljahr durchgeführt werden.

Dr. P. Scheidt

Sint-Jans College in Hoensbroek/ Niederlande

Bei dieser Partnerschaft stehen europäische Geschichte und die gegenwärtige Situation der EU im Mittelpunkt. Die SuS erhalten Gelegenheit, sich bei zwei gegenseitigen Besuchen kennenzulernen, Aspekte ihrer jeweiligen Geschichte in Präsentationen auszutauschen und schließlich gemeinsam über ein aktuelles europapolitisches Problem zu debattieren. Im Schuljahr 2016/17 ist erstmals eine gemeinsame Fahrt zum Europaparlament in Brüssel geplant, um auf diese Weise die Partnerschaft zu vertiefen.

Dr. P. Scheidt

Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr an der Universität Duisburg-Essen

Von links: Frau Schnell-Klöppel, Prof. Dr. Senz und Frau Löhr, die neue Direktorin des Konfuzius-Institutes seit August 2014
 
Am 30. Juni 2014 unterzeichneten die Schulleiterin des Burggymnasiums, Frau Schnell-Klöppel, und die Direktorin des Konfuzius-Institutes Metropole Ruhr, Frau Prof. Dr. Senz, einen Kooperationsvertrag der beiden Institutionen.
 
An zahlreichen Schulen in NRW ist der Chinesischunterricht bereits etabliert. Neben dem Erwerb von Sprachkompetenzen zählen zu dieser Chinesischausbildung auch landeskundliche und historische Kenntnisse sowie die Fähigkeit zur Einordnung aktueller wirtschaftlicher, politischer und sozio-kultureller Entwicklungen in China. Für die berufliche Zukunft von Schülern und Schülerinnen in NRW sind – aufgrund der zunehmenden ökonomischen Kontakte sowie vielfältiger sozialer und kultureller Beziehungen zwischen NRW und China – fundierte Kenntnisse über China und die chinesische Sprache von wachsender Bedeutung.
 
Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr ist ein Institut an der Universität Duisburg Essen und fördert die Kenntnisse über die chinesische Sprache und Kultur sowie den Erwerb von Chinakompetenzen durch ein breit gefächertes Veranstaltungsangebot, das sich an Erwachsene, Studierende und Schüler unterschiedlicher Altersstufen richtet.
 
Das Burggymnasium ist die erste Schule in NRW, welche die Kooperation mit dem Konfuzius-Institut eingegangen ist. Die vereinbarte Kooperation umfasst insbesondere folgende Aktivitäten:
1) Schulprojekte zu Chinathemen
2) "Chinakompetenz-Zertifikat" für Schüler/innen
3) HSK-Sprachprüfungen und deren Vorbereitung
4) Chinese Bridge-Sprachwettbewerb für Schüler/innen
5) Fachunterricht zu China-bezogenen Themen sowie Workshops zu chinesischen Kulturtechniken
 
Durch eine systematische und auf Dauer angelegte Kooperation des Konfuzius-Institutes Metropole Ruhr und des Burggymnasiums Essen sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Chinakompetenzen gemeinsam zu fördern und eine strategische Bildungspartnerschaft zu etablieren.
 
Y. Zhang

Stadtbibliothek Essen

Am 18. April 2012 unterzeichneten die Schulleiterin des Burggymnasiums, Frau Schnell-Klöppel, und der Leiter der Stadtbibliothek Essen, Herr Böttger, einen Kooperationsvertrag der beiden Institutionen.

Das Burggymnasium nimmt damit eine Vorreiterrolle unter den Essener Gymnasien ein, von denen bisher nur wenige verbindliche Kooperationen mit externen Partnern eingegangen sind. Als erste und bisher einzige Essener Schule arbeitet das Burggymnasium in dieser Form mit der Stadtbibliothek Essen zusammen.

Da die Stadtbibliothek nur wenige Schritte vom Burggymnasium entfernt liegt und in der Vergangenheit bereits von vielen Deutschlehrern mit ihren Klassen genutzt wurde, drängte sich eine systematische Zusammenarbeit geradezu auf. Folgende Aktivitäten wurden bereits vereinbart, weitere sind in Planung:

Ab dem Schuljahr 2012/13 erhalten alle Klassen der Jahrgangsstufe 5 eine Einführung in die Nutzung der Stadtbibliothek. Dies kommt sowohl der Arbeit im Unterricht zu Gute, z. B. bei der Recherche für Projekte, als auch dem Lesen in der Freizeit, z. B. in den großen Ferien im Rahmen des Sommerleseclubs.

Lehrer des Burggymnasiums können sich Bücherkisten zu ihren Unterrichtsthemen zusammenstellen, um diese dann im Unterricht einzusetzen.

Die Oberstufenschüler des Burggymasiums erhalten zu Beginn der Jahrgangsstufe 10 eine umfassende Einführung in Literaturrecherche und wissenschaftliches Arbeiten. Von diesem Wissen können sie dann vor allem bei der Anfertigung der Facharbeit in der Jahrgangsstufe 11, aber auch bei umfangreicheren Referaten und Projekten profitieren.

S. Winkler

Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv Essen

 

 
Im Rahmen der Initiative "Bildungspartner NRW - Archiv und Schule" ist das Burggymnasium Essen eine Bildungspartnerschaft mit dem Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv eingegangen. Am 28. Mai 2013 unterzeichneten die Schulleiterin des Burggymnasiums, Frau Schnell-Klöppel, und der Leiter des Stadtarchivs Essen, Dr. Klaus Wisotzky, einen Kooperationsvertrag der beiden Institutionen.
 
Die Initiative "Bildungspartner NRW - Archiv und Schule" fördert die systematische Zusammenarbeit von Archiven und Schulen. In den Archiven vor Ort finden Schulen starke Partner: Archivarinnen und Archivare sind Spezialisten für die Geschichte des Heimatortes und der Heimatregion und die Arbeit mit Originalquellen. Gemeinsam können Archiv und Schule die historische Bildung und die Recherchekompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.
 
Im Archiv werden Schülerinnen und Schüler zu Forschern: Sie können mit authentischen Ton-, Bild- und Textdokumenten arbeiten und lernen deren Eigenheiten wie z.B. alte Schrifttypen kennen. Auf diese Weise erleben sie einen unmittelbaren und unverstellten Zugang zu Vergangenem. Durch den Ortsbezug der Archivalien entsteht auch ein Bezug zur eigenen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Historische Geschehnisse können lebendig und an konkreten Beispielen vermittelt werden. Die vielfältigen Dokumente, die Archive verwahren und erhalten, decken ein breites Themenspektrum ab: Themen wie (regionale) Geschichte, Literatur, Industrie, Stadtentwicklung, Recht und Verwaltung, Politik, Presse oder das Bildungswesen bieten attraktive Anknüpfungspunkte für Unterricht in verschiedenen Fächern.
 
Die Initiative "Bildungspartner NRW" besteht seit 2005. Sie ist ein gemeinsames Angebot des Landes NRW und der Kommunen.
 

Eckpunkte

Ausführliche Informationen zu unseren Kooperationen finden Sie in der linken Spalte.
 

Die Internetseiten unserer Kooperationspartner finden Sie hier:

Letizia berichtet über ihr Austauschjahr an unserer Partnerschule, der Shanghai Caoyang No. 2 High School