Projekte und Workshops

Das Projekt „zukunftsgeladen“ mit dem Schwerpunkt „Photovoltaik - Strom aus der Sonne“

2018 suchte Innogy SE einen Kooperationspartner für ein gemeinsames Bildungsprojekt zu Erneuerbaren Energien. Innogy ist auf das Burggymnasium durch das Engagement der Schule im MINT-Bereich aufmerksam geworden. Die Kooperation der „Burg forscht“-AG mit Innogy an diesem Projekt „zukunftsgeladen“ mit dem Schwerpunkt „Photovoltaik - Strom aus der Sonne“ wurde 2020 mit der Publikation der Ergebnisse online bei „3malE“ erfolgreich beendet.

 

https://www.3male.de/schule/materialien-fuer-die-schule/sekundarstufe-2/zukunftsgeladen-bildungskonzept-zu-klimawandel-und-energiewende

 

Nach der Vorarbeit, die die Innogy-Trainees geleistet haben, wurde die pädagogische Seite des Projektes mit den MINT-Lehrkräften an mehreren Terminen erörtert. Die Schülerinnen und Schüler der „Burg forscht“-AG haben danach selbst alle Module durchgeführt und im Anschluss an jedem Termin ihre Kommentare, Kritik dargelegt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Am Ende entstand das fertige Bildungskonzept, welches jetzt für alle Interessierten zum Download zur Verfügung steht.

Das Projekt beschäftigt sich mit den naturwissenschaftlichen und technischen Aspekten aber auch mit gesellschaftlichen und umweltpolitischen Fragestellungen, so dass die Schülerinnen und Schüler am Ende ein ganzheitliches Verständnis für die Energiewende entwickeln.

 

Die „Burg forscht“-AG hat die Eigenverantwortung in Bezug auf Energie und Nachhaltigkeit diskutiert und dazu ihren eigenen Energiebedarf mit einer Computersoftware ermittelt. Durch das „Spielen“ mit den Werten konnten sie direkt erkennen, an welchen Stellen sie ansetzen können, um den eigenen Energiebedarf am effektivsten zu reduzieren. Mit den Experimentierkästen erforschten sie die Gewinnung der Energie aus regenerativen Energiequellen wie Wind und Sonne. Sie planten und berechneten für die eigene Schule eine Photovoltaikanlage, so dass das Burggymnasium unabhängig von einem Stromversorger funktionieren könnte. Dabei beachteten sie alle Aspekte, die für die Photovoltaikanlage relevant sind, wie die Wirtschaftlichkeit aber auch Ausrichtung des Gebäudes zur Sonne, Denkmalschutz etc.

 

Es war eine sehr interessante und lehrreiche Zeit, die die Burgschülerinnen und -Schüler bei diesem Projekt erlebt haben.

 

 

Um mit ihren eigenen Worten diese zu beschreiben: „cool, dass wir dabei sein durften!“



Projekt: Burg in Mint

„Tag der Technik“

Der Tag „BURG in MINT“ wird jährlich anders gestaltet. Im Jahr 2019 sind alle Klassen 9 zum „Tag der Technik“ in der Handwerkskammer Düsseldorf gefahren. Der „Tag der Technik“ ist eine gemeinschaftliche Aktion verschiedener technisch-wissenschaftlicher Verbände, Vereine und Institutionen, wie z.B. VDI e.V. und IHK Düsseldorf. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Digital alles klar?“. Die Schülerinnen und Schüler nahmen an verschiedenen Elektronik-Workshops teil, sammelten Informationen zu technischen Berufen, haben kleine Flugzeuge gelötet und auch mit einem richtigen Schweißgerät Rohre geschweißt. Nach dem Erfolg des letzten Jahres war auch in diesem Schuljahr die Teilnahme am „Tag der Technik“ geplant. 


Mission Horizons – Alexander Gerst startet ins Weltall

Am 6. Juni 2018 war es so weit: Alexander Gerst ist wieder auf dem Weg zum Weltall!

 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 und Mitglieder der „Burg forscht“- und der Roboter-AG haben gespannt dem Start der Rakete aus Baikonur in Kasachstan mit Alexander Gerst am Bord zugeschaut. Spannende Minuten, am Ende geglückter Start und lauter Applaus im Klassenraum!

 

Manche Burgschülerinnen und -Schüler haben Alexander Gerst schon persönlich erlebt – beim Tag der Technik 2015, wo er als Schirmherr von seiner ersten Mission auf der ISS berichtete und alle auf die unglaublich interessante Reise zum Weltall mitnahm. Niemand wird seine Erzählung über den kleinen „blue dot“ - die Erde vergessen, die so klein und so verletzlich von „da oben“ wirkt.



Workshops

Workshops zum Thema Energie und Umwelt

Im MINT-Bereich werden jedes Jahr viele Workshops angeboten, die Herr Schultz von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. leitet und innogy SE bzw. die Sparkasse Essen finanziert. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 werden mit den Fragen konfrontiert:  Welche erneuerbaren Energien gibt es? Wie kann man Energie sparen? Und wie hängt das mit dem Klimawandel zusammen? An einem Modell können sie auch sehen, wie eine Dampfmaschine funktioniert.

Die 9. Klassen haben sich bei dem Workshop „Mit Highspeed durch das Datennetz“ zunächst mit der Geschichte der Kommunikation beschäftigt. Was ist Kommunikation, wie viele Sprachen sprechen wir, wie wurden Botschaften früher gesendet? Wie war der Weg vom Telefon zum Handy? Die Möglichkeit der Telekommunikation durch das Glasfaserkabel wird anschaulich durch Experimente gemacht, u.a. zu Datensignalen in Glasfasern, zur Herstellung von flexiblem Glas (Schülerinnen und Schüler ziehen selbst Glasfaser!), zum Unterschied analoger/digitaler Technologie oder warum Laserlicht um die Kurve geleitet werden kann.

Was verbirgt sich unter dem Namen „Virtuelles Wasser“ haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 sowie EF in dem gleichnamigen Workshop erfahren. Virtuelles Wasser bezeichnet die Menge Wasser, die tatsächlich für die Herstellung eines Produkts anfiel. Für eine Frucht Avocado sind unglaubliche 1000l Wasser nötig, für einen Burger - 2400l Wasser! Der Wasserbedarf steigt unaufhörlich und gleichzeitig wird diese endliche Ressource weltweit immer knapper. Viele Informationen und auch die Erstellung des eigenen Wasserbedarfs gaben unseren Schülerinnen und Schülern Denkanstöße, die sie bestimmt auch in ihre Familien transportiert haben. Wasser ist schließlich Grundlage allen Lebens!



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