Geschichte

Schule im Ersten Weltkrieg

"Eisern ist die Zeit und gewaltig ist das Schicksal."

(OB Holle, 2. September 1914)

 

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen dem Haus der Essener Geschichte und dem Burggymnasiumerarbeiteten Schülerinnen und Schüler des Geschichtszusatzkurses eine Ausstellung zum Thema "Schule im Ersten Weltkrieg".

 

Anhand von Archivalien aus dem Stadtarchiv wie historischen Zeitungsberichten, Tagebüchern, Biographien, Briefen und Fotografien, erforschten sie die Auswirkungen des Krieges auf das alltägliche Leben der damaligen Kinder und Jugendlichen. Begeisterung und patriotische Gesinnung wurden bald verdrängt von Sorgen des alltäglichen Lebens oder der Angst um den Vater und den Bruder an der Front.

 

Als beispielhaftes Schülerprojekt wurde die erarbeitete Ausstellung "Eisern ist die Zeit und gewaltig ist das Schicksal" auf dem Historischen Portal Essen publiziert.

 

Damit bleibt das "besonders schöne Beispiel für die Förderung von Erinnerungskultur", so Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, auch weiterhin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Ein nachhaltiger Beleg für die Fruchtbarkeit der ersten Bildungspartnerschaft des Hauses der Essener Geschichte mit einer Essener Schule.

 

Begleitet wurde die Arbeit der SchülerInnen von der Archivpädagogin Monika Josten und der Studienrätin Brigitte Sternberg.



Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit dem Haus der Essener Geschichte entstand ein beeindruckendes Projekt: 

"Verpflegung war mickrig, arbeiten musste man schwer". Vom (Über-)leben russischer Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Essen

 

Dessen Ergebnisse wurden am Samstag, dem 27. Februar 2016, in der ehemaligen Luisenschule in Form einer Lecture Performance präsentiert. Sehen Sie im Video einige Impressionen.

Unter Begleitung der Archivpädagogin Frau Josten und der Kursleiterin Frau Sternberg hatte sich der Geschichtszusatzkurs am konkreten Beispiel der Stadt Essen mit dem Thema "Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg" befasst. 

 

Dabei konnten die SchülerInnen sowohl auf das bereits aufgearbeitete Quellenmaterial - vor allem Briefe der Betroffenen im Rahmen des Entschädigungsverfahrens - zurückgreifen, als auch unter fachkundiger Begleitung weitere Textquellen erschließen. Ein Glücksfall war es, dass sich vier russischsprachige SchülerInnen in der Lerngruppe befanden, die zahlreiche, bislang nicht übersetzte Briefe der Betroffenen erschließen konnten. 

Die Gruppe setzte sich zudem mit dem Themenkomplex "Zwangsarbeit" kreativ auseinander, sodass ein eigenständiges Produkt entstanden ist, welches über die bloße "Inszenierung von Geschichte" hinausgeht.

 

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier: 

Monika Josten und Brigitte Sternberg: "Verpflegung war mickrig, arbeiten musste man schwer". Vom (Über-)leben russischer Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Essen. In: Archivar 2 (2016). S. 135-138.



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