Sozialwissenschaften / politik

Eckpunkte

Sekundarstufe I:
Wirtschaft-Politik,
Jg. 5, 7-9

 

Sekundarstufe II:
Sozialwissenschaften, 
Grund- und Leistungskurse

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Schulinterner Lehrplan Sek I – Wirtschaft-Politik
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Das Fach wird als Wirtschaft-Politik in den Jahrgängen 5, 7, 8 und 9 sowie als Sozialwissenschaften in der gesamten Oberstufe unterrichtet. Die SchülerInnen erwerben ein fundiertes Wissen über politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge und beschäftigen sich intensiv mit Problemstellungen unserer Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitswelt. 

 

Politische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge werden analysiert und verständlich gemacht. Die Auswertung von Texten, Statistiken, Grafiken und anderen Medienprodukten fördert schon bei jüngeren SchülerInnen die Fähigkeit, sich Zusammenhänge in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik selbst zu erschließen. Das Hauptziel liegt in der Herausbildung einer eigenen politischen Urteilsfähigkeit anhand des Abwägens von persönlichen Werten und Gemeinwohlinteressen.

Praxisnähe gewinnt der Unterricht durch Unterrichtsgänge, die Expertise von GastreferentInnen und durch politische und ökonomische Rollen- und Planspiele oder andere handlungsorientierte Unterrichtsprojekte.

 

In der Sekundarstufe II wird das Fach Sozialwissenschaften in Grund- bzw. Leistungskursen unterrichtet. Wer das Fach in den Stufen EF und Q1 nicht in dieser Form belegt, muss in der Jahrgangsstufe Q2 eine Pflichtabdeckung (Zusatzkurs) vornehmen.

 

Thematisiert werden gesellschaftliche Sachverhalte und Probleme, wobei der Unterricht sich auf die Basiswissenschaften Wirtschaft, Soziologie und Politikwissenschaften stützt. Zwar ist es das Ziel des Unterrichts, Grundinformationen zu politischen Fragen zu vermitteln. Dabei steht Institutionenkunde aber keineswegs im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für politische Probleme zu wecken, die eigene Betroffenheit im Hinblick auf politische Fragen zu erkennen und zum Teil komplizierte gesellschaftliche Sachverhalte durchschaubar zu machen und damit die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Interessen zu vertreten und im Rahmen einer demokratischen Gesellschaft handlungsfähig zu werden.

 

Lernen am Burggymnasium zielt sowohl auf praxisorientierte Wissensvermittlung ab, als auch auf die Bildung eines umweltbewussten und angemessenen Verhaltens in der Gesellschaft. 

Soziale Kompetenz umfasst ein gesundes Selbstbewusstsein bei gleichzeitiger Toleranz und respektvollem Umgang miteinander, die Fähigkeit, konstruktiv mit anderen umzugehen, ebenso wie die Fähigkeit, Konflikte offen und fair auszutragen. 

In der Entwicklung sozialer Kompetenz sehen wir ein wichtiges Mittel, ein Lernumfeld zu schaffen, in dem Schülerinnen und Schüler sich entsprechend ihrer Persönlichkeitsstrukturen adäquat entfalten können.



Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021: Das Burggymnasium hat gewählt: Grüne stärkste Kraft!

In der vergangenen Woche konnten am Burggymnasium insgesamt 446 Schüler*innen im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme abgeben. 

 

Bei der Auszählung der Stimmen konnten „Die Grünen“ mit 25,3 Prozent die meisten Stimmen erzielen, gefolgt von der FDP mit 15,7% Prozent der Stimmen.

 

Die Auszählung der Stimmen ergab folgende Verteilung:

Grüne 25,3 %

FDP 15,7 %

Linke 14,6 %

SPD 14,2 %

CDU 12,6 %

DIE PARTEI 4, 3 %

AfD 3,7 %

Team Todenhöfer 2,1 %

Tierschutzpartei 1,8 %

Sonstige 5,5 %

 

Hintergrund zur Juniorwahl

 

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl wird gefördert durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Bundesweit sind über 4.400 Schulen am Projekt beteiligt: https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

 

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich  schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.



"Wahlen allein machen noch keine Demokratie" (Barack Obama)

Zu einer lebendigen Demokratie gehören auch das politische Denken und Handeln und die politische Kultur der Bürger. Dabei sind die aktuellen Bundestagswahlen ein hervorragender Anlass, junge Menschen mit Politik zu konfrontieren und über Politik zu reden und zu diskutieren.

 

Einen außerordentlichen Anlass, nicht nur über Politik zu reden, sondern sich konkret mit PolitikerInnen und ihren Aussagen auseinanderzusetzen, bot die jüngste Veranstaltung der Stadt Essen: das politische Speed-Debating, an dem in diesem Jahr der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Q2 teilnahm.

 

Nach dem Muster eines Speeddatings standen die DirektkandidatInnen der Wahlkreise Essen II/III den Schülerinnen und Schülern jeweils 10 Minuten lang Rede und Antwort.

Natürlich wurden die SchülerInnen nicht unvorbereitet in diese Gespräche geschickt, sondern zuvor von einem dreiköpfigen ModeratorInnen-Team mit Material versorgt und vorbereitet. Wie es sich für einen Leistungskurs Sozialwissenschaften gehört, brachten sie natürlich auch schon einiges an Vorwissen und eine Menge schwieriger Fragen für die KandidatInnen mit.

 

Nach der Vorbereitungs-Phase ging es dann in eine Videkonferenz, bei der die KandidatInnen sich in großer Runde zunächst persönlich vorstellten und für sich warben. Dabei wurden sie von Schülerinnen und Schülern von insgesamt neun Essener Schulen kritisch beobachtet.

 

Im Anschluss an die Einstiegsrunde begann nun das Speed-Debating, bei dem die KandidatInnen sich jeweils einzeln den Fragen der Schülerinnen und Schülern einer Schule stellen mussten. Dies taten sie überwiegend in freundlicher und professioneller Art und Weise.

 

Als Gesamteindruck blieb ein spannender Einblick in den Wahlkampf und interessante Gespräche zwischen engagierten PolitikerInnen und SchülerInnen. Ein Erlebnis, das bei zukünftigen Präsenzveranstaltungen hoffentlich auch einer größeren Zahl von SchülerInnen zuteil werden kann.



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Wirtschaft und Sozialkunde im Distanzunterricht

Im Wirtschaft- und Sozialkundeunterricht gründeten die Schüler/innen der 8. Klasse eigene Unternehmen und entwickelten dazu eigene Produkt und Unternehmensideen. Außerdem erstellten die Schüler/innen eigene Präsentationen. 



Model European Parliament in Kerkrade, NL

Vom 8. bis zum 10. November fand die diesjährige Exkursion der AG Model European Parliament (MEP) nach Kerkrade (Niederlande) statt.

 

Das Model European Parliament ist eine dreitägige Simulation des europäischen Parlaments mit etwa 270 SchülerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern, wie z. B. Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland, welche in einem Kongresszentrum in einer alten Abtei in Kerkrade stattfindet.

  

Über das politische und wirtschaftliche Wissen hinaus trainieren die SchülerInnen auch ihre Sprachkompetenz, denn das gesamte verlängerte Wochenende wird auf Englisch bestritten.




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45127 Essen

 

   

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