Am Burggymnasium Essen steht das Miteinander an erster Stelle. Wir möchten, dass unsere Schule ein Ort ist, an dem sich alle – Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende – sicher,
wertgeschätzt und frei von Angst entfalten können.
Um dieses Ziel zu erreichen und aktiv gegen jede Form von Gewalt vorzugehen, haben wir ein umfassendes Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt und Gewalt entwickelt. Hier finden Sie die
wichtigsten Kernpunkte, die unseren Schulalltag sicher machen.
Unsere Haltung: Hingucken statt Wegsehen
Unser Leitbild basiert auf Respekt, Toleranz und Verantwortung. Als „Schule ohne Rassismus“ bekennen wir uns zu einer Kultur der Achtsamkeit.
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Null-Toleranz: Wir dulden keine Form von Ausgrenzung, Mobbing oder Gewalt.
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Kompetenzort: Wir sind eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die Hilfe suchen – egal, ob Probleme innerhalb oder außerhalb der Schule auftreten.
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Verantwortung: Alle am Schulleben Beteiligten achten aufeinander und übernehmen Verantwortung für das Wohl der Gemeinschaft.
Prävention: Stark durch Wissen und Gemeinschaft
Vorbeugen ist besser als Heilen. Deshalb ist Prävention ein fester Bestandteil unseres Schuljahres:
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Stärkung sozialer Kompetenzen: Mit Programmen wie „Lions-Quest“ in den Klassen 5 bis 7 fördern wir das soziale Lernen und den Zusammenhalt.
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Workshops & Projekttage: Wir führen regelmäßig Veranstaltungen zu Themen wie Suchtprävention, Mediensicherheit (Cybermobbing) und Zivilcourage durch.
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Peer-Support (Schüler helfen Schülern): Unsere speziell ausgebildeten Streitschlichter, Medienscouts, Net-Piloten und das Awareness-Team der SV bieten niedrigschwellige Hilfe auf
Augenhöhe an.
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Themen im Unterricht: Ob in Biologie (Sexualerziehung), Deutsch (Umgang mit Medien) oder Religion/Philosophie (Wertearbeit) – der Schutz der Persönlichkeit ist fest in unseren
Lehrplänen verankert.
Klar definiert: Unser Verhaltenskodex
Damit alle wissen, woran sie sind, gibt es klare Regeln für den Umgang zwischen Erwachsenen und Jugendlichen sowie unter den Schülern selbst:
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Nähe und Distanz: Wir achten die persönlichen Grenzen anderer. Körperliche Berührungen müssen immer angemessen und für die Situation passend sein. Die Verantwortung für diese Grenzen
liegt bei den Erwachsenen.
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Sprache: Wir nutzen eine wertschätzende Sprache. Beleidigende, sexistische oder diskriminierende Äußerungen haben bei uns keinen Platz.
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Transparenz: Sensible Gespräche führen wir nach Möglichkeit offen (z. B. bei geöffneter Tür) oder im Beisein einer weiteren Person.
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Digitale Welt: Privater Kontakt zwischen Lehrkräften und Schülern über soziale Netzwerke findet nicht statt, um professionelle Grenzen zu wahren.
Hilfe und Unterstützung: Wer ist für mich da?
Niemand muss mit Sorgen alleine bleiben. Wir haben feste Anlaufstellen eingerichtet:
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Schulsozialarbeit: Herr Zegers ist die zentrale Anlaufstelle für vertrauliche Beratung.
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Beratungslehrerinnen: Frau Fischer und weitere Kolleginnen unterstützen bei Problemen.
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Vertrauenspersonen: Das Kollegium, die SV-Lehrer und das Sekretariat haben stets ein offenes Ohr.
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Externes Netzwerk: Wir arbeiten eng mit Profis zusammen, wie dem Jugendamt Essen, dem Kinderschutzbund oder der Kriminalpolizei.
Im Ernstfall: Handeln mit Plan
Sollte es trotz aller Vorsorge zu Vorfällen oder einem Verdacht kommen, greifen unsere Interventionspläne. Diese stellen sicher, dass:
- Das Wohl des Kindes oberste Priorität hat.
- Schnell und besonnen gehandelt wird.
- Externe Fachberatung (z. B. durch „insoweit erfahrene Fachkräfte“) hinzugezogen wird.
- Jeder Schritt sorgfältig dokumentiert wird, um Klarheit und Sicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.
Gemeinsam machen wir das Burggymnasium zu einem sicheren Ort zum Lernen und Wachsen.
Hinweis: Dies ist eine zusammenfassende Übersicht. Das vollständige, 25-seitige Schutzkonzept kann bei Interesse jederzeit auf Anfrage im Sekretariat oder bei der Schulleitung eingesehen
werden.